Kindermedienwelten
Start der virtuellen Ausstellung historischer Kindermedien
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Kindermedienwelten“ des Instituts für angewandte Kindermedienforschung (IfaK) der Hochschule der Medien (HdM) findet seit 2007 die wissenschaftliche Auswertung einer Sammlung von historischen Kindermedien statt, die ca. 4000 Objekte umfasst. Auf der Basis eines Konzepts für eine reale Wanderausstellung wird seit Herbst 2009 mit Unterstützung des Bibliotheksservice-Zentrums Baden-Württemberg (BSZ) und der Firma Pandora Neue Medien an der Umsetzung einer virtuellen Ausstellung gearbeitet. Der erste Ausstellungsbereich zu „Visuellen Medien“ konnte nun fertig gestellt werden.Hier geht es direkt zur Online-Ausstellung >>>
Das Projekt
Das IfaK verfügt durch eine Schenkung über eine Sammlung „Kindermedien“, die weit über 4.000 Objekte wie Kindergrammophone, Kinderschreibmaschinen, Kindercomputer, diverse Kindermedien usw. umfasst. Die Sammlung reicht zurück bis zur Jahrhundertwende 19./20. Jh. und ist in Deutschland in dieser Form einzigartig.Seit dem Wintersemester 2007/2008 wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Richard Stang und Prof. Dr. Manfred Nagl, der die Sammlung aufgebaut hat, daran gearbeitet, eine reale wie virtuelle Ausstellung zu konzipieren. Das Ausstellungskonzept sieht vier thematische Bereiche vor:
Visuelle Medien (zum Starten
klicken) |
![]() Hörmedien |
![]() Computer/Spielen/Lernen |
![]() Medienverbünde |
Als virtuelle Ausstellung bietet kindermedienwelten.de die Möglichkeit, nicht nur eine Bestandsauswahl der Sammlung zu präsentieren, sondern darüber hinaus das Feld der Kindermedien insgesamt abzustecken, zu erkunden und sichtbar werden zu lassen. Die vier Bereiche der Ausstellung werden sukzessive wissenschaftlich bearbeitet und sollen jeweils um eine eigens konzipierte Kinderabteilung erweitert werden.
Die Wanderausstellung
Mittelfristiges Ziel ist es eine Wanderausstellung zu realisieren. Neben der historischen und thematischen Aufbereitung der Exponate sollen auch Aktivbereiche im Rahmen der Ausstellung dazu dienen, den Dialog zwischen Erwachsenen und Kindern über Medien anzuregen. Die von den Studierenden ausgewählten Ausstellungsobjekte bieten hierzu vielfältige Anregungen.Die Ziele des Ausstellungsprojekts sind:
- einen Überblick über die Entwicklung der Kindermedien zu vermitteln,
- eine Auswahl aus über 4.000 Exponaten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen,
- das Gespräch über Medien zwischen den Generationen zu fördern.
Im Rahmen des Projektes gibt es derzeit intensive Bemühungen, die notwendigen Mittel für die Weiterführung der virtuellen Ausstellung und die Realisierung der Wanderausstellung zu akquirieren. Interessierte können sich wenden an: reul@hdm-stuttgart.de oder stang@hdm-stuttgart.de.
Die Mitwirkenden
An der Konzeption der Wanderausstellung haben folgende Studierende mitgearbeitet:Iris Baier, Dilek Bayraktar, Anja Drechsel, Christian Fausel, Antonio Franzese, Rebecca Frey, Inga Gerlach, Sonja Gobin, Heike Gommel, Björn Grebner, Johanna Gröschel, Katharina Höfler, Theresa Höpfner, Daniela Kastrup, Anna Klug, Natalie Knaus, Elisabeth Kniele, Julia Knoll, Shirin König, Sarah Krieg, Maria Magdalena Noack, Eleni Papakonstantinou, Sonja Peinze, Christina Reul, Kathrin Schäfer, Cora Schuster, Daniela Straßburger, Bianca Wagenblast, Miriam Wahl, Jasmin Weinzierl, Eliane Wieland, Jennifer Willmann, Maike Wilsch und Sabrina Zoller
Wissenschaftliche Projektmitarbeiter/innen: Peter Marus und Christina Reul
Gesamtleitung des Ausstellungsprojekts: Prof. Dr. Manfred Nagl und Prof. Dr. Richard Stang
Materialien:
- Ausstellungskonzeption (PDF, ca. 2,32 MB)

Visuelle Medien (zum Starten
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